Ich bin Kamila — Porträt- und Hochzeitsfotografin aus Landshut, seit über zehn Jahren mit der Kamera unterwegs. Fotografie ist für mich kein Beruf, den ich abends ablege. Sie ist die Art, wie ich Menschen ansehe.
Was mich antreibt, ist der Augenblick, in dem jemand vor der Kamera aufhört zu posieren und einfach da ist. Diesen Moment zu erkennen, bevor er vorbei ist — das ist im Grunde alles, was ich in all den Jahren gelernt habe.
37 meiner Bilder wurden bei den internationalen Portrait Masters Image Awards von einer Fachjury prämiert, und ich habe bei einigen der besten Fotograf:innen weltweit gelernt. Geprägt hat mich am Ende aber weniger die Technik als das, was zwischen zwei Menschen im Raum passiert.
Ich bin süchtig nach Licht. Nach dem Streifen Sonne, der eine halbe Stunde vor Sonnenuntergang durch die Bäume fällt. Nach dem weichen Grau eines Regentages am Fenster. Nach Schatten, die man normalerweise vermeidet — und die ein Gesicht erst wirklich erzählen lassen.
Mein Stil ist Fine Art: bewusst komponiert, ruhig, gedämpft in den Farben. Ich mag es, wenn ein Bild nicht sofort alles verrät. Manchmal wird es dunkler, ernster, ein bisschen märchenhaft — und genau das sind oft die Aufnahmen, an denen meine Kundinnen und Kunden am längsten hängenbleiben.
Was ihr bei mir nicht findet: Kitsch, überzogene Farben, Posen, die niemand freiwillig einnimmt. Ich inszeniere nicht bis zur Unkenntlichkeit. Weniger Requisiten, weniger Effekt, mehr Mensch — das ist mir tausendmal lieber als ein Bild, das laut ist und nichts sagt.
Ein Bild soll in zwanzig Jahren noch stimmen. Nicht nach dem Trend von letztem Sommer aussehen.
Bei den Portrait Masters Image Awards werden Bilder von einer internationalen Fachjury bewertet — anonym, nach festen Kriterien und ohne Publikumsvoting.
Bewertet werden Ausdruck und Verbindung zum Menschen, Bildaufbau, Posing, Licht, Technik und Nachbearbeitung. Ab 70 von 100 Punkten gibt es Bronze — „hoher professioneller Standard". Ab 75 Bronze mit Auszeichnung, ab 80 Silber für herausragende Technik und Bildsprache.
In sechs Wettbewerbsrunden zwischen 2018 und 2021 habe ich 39 Bilder eingereicht. 37 davon wurden ausgezeichnet: einmal Silber, zehnmal Bronze mit Auszeichnung, 26-mal Bronze — bei einem Schnitt von 73 Punkten, also durchgehend über der Schwelle zum hohen professionellen Standard.
Was mir daran am meisten sagt, ist die Bandbreite: prämiert wurde in acht verschiedenen Kategorien — Familie, Schwangerschaft, Kinder, Teenager, Boudoir, Contemporary, Creative und sogar Tierporträt. Und kein einziges dieser Bilder ist im Studio nach Schema entstanden. Es sind Familien im Regen, Frauen im See, ein Kater auf einem Hocker.






















Eine Auswahl der prämierten Aufnahmen, mit den Siegeln, die die Awards vergeben haben. Eine Jury bewertet Handwerk — ob ein Bild euch trifft, entscheidet ihr selbst.
Ich arbeite nicht nach Paketvorlage. Jede Session entsteht neu — aus eurer Geschichte, eurem Ort, eurem Licht.
Bevor wir fotografieren, reden wir. Ich will wissen, wer ihr seid, was euch beschäftigt, warum ihr gerade jetzt vor die Kamera wollt. Daraus entsteht ein Konzept — Ort, Kleidung, Farben, Stimmung. Ihr bekommt keine Session von der Stange, sondern eine, die zu niemandem sonst passen würde.
Und wenn ihr selbst eine Idee mitbringt: umso besser. Eine Szene aus einem Film, ein Gemälde, eine Farbe, ein Gefühl, das ihr nicht in Worte fasst — bringt es mit. Die schönsten Sessions sind bisher immer dann entstanden, wenn jemand mit etwas Ungewöhnlichem zu mir kam und wir es gemeinsam weitergedacht haben.
Ich bin Porträtfotografin mit Sitz in Landshut und lebe meinen Traum. Für Sessions reise ich gerne durch ganz Bayern — von den Alpen bis zum Ammersee.
Meine Bilder drucke ich selbst, hier vor Ort, auf mattem Fine-Art-Papier. Wer bei mir fotografiert, bekommt am Ende nicht nur Dateien, sondern etwas, das man in die Hand nehmen und aufhängen kann.